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Freitag, 15 September 2006 |
Mit 6.Mai 2006 wurde in der Mitgliederversammlung des IBF eine neue Zählweise für Badminton beschlossen. Die Sätze werden zukünftig bis 21 statt bis 15 Punkte gespielt, wobei jeder Punkt zählt. Bislang konnte lediglich der aufschlagende Spieler punkten. Mit der neuen Zählweise soll der Badmintonsport für das Fernsehen attraktiver gemacht werden. Dazu ist es erforderlich, den Fernsehanstalten eine berechenbare Spieldauer zu bieten. Bisher schwankte diese zwischen 8 Minuten in manchem Dameneinzel und bis zu zwei Stunden im Herreneinzel oder Doppel.
Ein weiterer Grund für die Regeländerungen sei die Leistungsdichte und die gestiegenen Anforderungen bei Spitzenspielern. Messungen ergaben, dass die Männer Schmetterbälle mit bis zu 360 Stundenkilometer schlagen, und das teilweise 10 bis 15 mal hintereinander. "Wir dürfen unsere Spieler nicht kaputt machen" sagt Punch Gunalan, der Chef des IBF.
Eine Übersicht über die neuen Regeln bietet ein Dokument des Österreichischen Badmintonverbandes (PDF), in dem alle Neuerungen zusammengefasst sind.
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